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Lebenslang Lernen

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Warum ist lebenslanges Lernen so wichtig? In einer sich stetig wandelnden Gesellschaft und Arbeitswelt entstehen ständig neue Anforderungen, die nahezu alle Lebensbereiche betreffen. Lernen bildet, eröffnet neue Perspektiven und begleitet uns ein Leben lang. Wir zeigen dir, wie du das Lernen zu einem festen Bestandteil deines Lebens machst und dabei auf vielfältige Methoden zurückgreifen kannst.

Gleichzeitig kann der Studienalltag mit seinen zahlreichen Anforderungen schnell überwältigend wirken. Deshalb möchten wir dir wertvolle Einblicke und bewährte Tipps an die Hand geben, mit denen du dein Studium erfolgreich gestalten kannst. Von effektiver Lernplanung über hilfreiche Lerntools bis hin zur optimalen Prüfungsvorbereitung  – in diesem Kapitel findest du alles, was du brauchst, um dein Studium mit Zuversicht und Erfolg zu meistern.

Ein agiles Mindset ist wichtig für den Erfolg

Du denkst, du hast einfach nicht das Talent und die Kompetenzen, um dich z. B. selbständig zu machen? Du bist einfach kein Physik-Typ? Das Projekt ist zu schwierig und es hat gar keinen Sinn, wenn du damit anfängst? Diese Fragen deuten auf ein Fixed Mindset hin.

Menschen mit einem Fixed Mindset gehen davon aus, dass ihre Fähigkeiten und Kompetenzen angeboren und unveränderlich sind. Sie sind der Ansicht, dass sie sich innerhalb dieser vorgegebenen Grenzen bewegen müssen. Im Unterschied dazu glauben Menschen mit einem Growth Mindset daran, dass sie zu Veränderungen fähig sind. Sie lernen aus ihren Fehler und können Rückschläge akzeptieren und daraus neue Erkenntnisse holen.

*Bitte aktiviere die deutschen Untertitel!

 

blue connections   Erfolg oder Misserfolg - reine Glückssache?

Um unsere eigenen Erfolge und Misserfolge zu verstehen, fragen wir uns oft nach dem Grund des Gelingens oder Misslingens. Je nachdem, welche Erklärung wir uns selbst hierfür geben, sind wir in Folge weniger oder stärker motiviert, weitere Aufgaben anzugehen. Entscheidend ist also, wem oder was wir die Ursachen zuschreiben (attribuieren).

Jede Ursache für Erfolg und Misserfolg kann eingeordnet werden. Dabei unterscheiden wir drei Bereiche:

# Ort der Attribution: Wo liegt die Ursache - innerhalb oder außerhalb von mir?

# Stabilität: Bleibt die Ursache stabil oder kann sie sich in der Zukunft verändern?

# Kontrollierbarkeit: Habe ich die Ursache unter Kontrolle oder nicht?
 

Beispiel:
Nehmen wir das Beispiel der Prüfung. Du hast eine sehr gute Note geschrieben. Denkst du dir anschließend: " Ich hatte Glück", so hast du wie folgt attribuiert:

# Ort der Attribution: Extern - es war ja nur Glück und hatte nichts mit deiner Leistung zu tun

# Stabilität: Instabil - denn wer weiß, ob du das nächste Mal wieder Glück haben wirst?

# Kontrollierbarkeit: Unkontrollierbar - Glück wird hier als Zufall angesehen und kann nicht konrolliert werden

 

  Intern Extern
  Stabil Instabil Stabil Instabil
Kontrollierbar Ich lerne immer viel. Ich habe für diese Prüfung viel gelernt. Der Dozierende bevorzugt mich immer. Ich habe mit meinen Kommilitonen gelernt.
Unkontrollierbar Ich bin sehr begabt. Ich hatte einen sehr guten Tag. Die Prüfung war einfach. Ich hatte in der Prüfung viel Glück.

 

 

blue learninggoals   Welche Auswirkungen hat die Zuschreibung?

Problematisch wird es , wenn Menschen ihre Misserfolge stabilen und unkontrollierbaren Ursachen zuschreiben. "Ich bin unbegabt und dumm!" (intern, stabil, unkontrollierbar) oder "Programmieren ist zu schwierig für mich!" (extern, stabil, unkontrollierbar). Dies sind denkbar schlechte Voraussetzungen für die Motivation. Denn diese Faktoren scheinen unveränderlich und es macht den Anschein, als können wir daran nichts ändern. Wird Erfolg also dem Zufall oder Glück zugeschrieben, fühlen wir uns nicht selbstwirksam, sondern unveränderlichen Umständen unterworfen.

Beste motivationale Voraussetzungen haben wir dann, wenn wir unsere Erfolge internen und stabilen Ursachen zuschreiben. "Wenn ich viel lerne, kann ich auch erfolgreich sein!" (intern, stabil, kontrollierbar); "Ich bin begabt!" (intern, stabil, unkontrollierbar). Das heißt, wir schreiben unseren Erfolg z. B. unserer Anstrengung und unseren Fähigkeiten zu. Dadurch wächst das Vertrauen in unsere eigene Leistungsfähigkeit und unsere Selbstwirksamkeitsüberzeugung steigt. Wir lernen also, dass es einen großen Unterschied macht, wie wir die Dinge sehen.

Problematische Konstellation für die Motivation:

# Geringe Fähigkeit
# niedrige Selbstwirksamkeit: „Ich kann das nicht“
# Kausalattribution: intern, stabil und unkontrollierbar (geringe Begabung)

„Ich kann das nicht und werde es auch nie lernen, weil ich zu dumm bin."

 

blue learninggoals Einfluss durch Überzeugung

Wenn Menschen der Überzeugung sind, dass sie keinen Einfluss darauf haben, ob sie erfolgreich sind oder nicht, fühlen sie sich hilflos. Bei wiederholter Erfahrung, keine Kontrolle bzw. keinen Einfluss auf das Ergebnis einer Handlung zu haben, stellt sich Hilflosigkeit ein.

Motivation - die "Treibkraft" zielgerichteten Handelns

Die Motivation ist ein innerer Zustand. Sie ist die Energie, die uns zum Lernen bewegt und unserem Handeln eine Richtung gibt. Der humanistische Ansatz der Motivation besagt, dass Menschen ihre Ressourcen gut entfalten und einsetzen können, wenn sie sich als kompetent, wertvoll und selbstbestimmt erleben und sich selbst verwirklichen können. Wie können wir die Grundlage hierfür schaffen? Wann erleben wir uns als kompetent und erfolgreich?
 

blue learninggoals   Intrinsische und extrinsische Motivation

Warum wir motiviert sind, kann unterschiedliche Gründe haben. Interessierst du dich beispielsweise sehr für die Epoche des Altertums und liest gerne alles darüber, was du finden kannst, so sprechen wir von intrinsischer Motivation. Du agierst hier aus eigenem Antrieb heraus, weil du mehr darüber wissen und verstehen möchtest. Du arbeitest dich mit Freude in das Gebiet ein.

Ist das Altertum ein Prüfungsfach im Studium und du interesseirst dich eigentlich mehr für die Neuzeit, so lernst du nicht aus eigenem Interesse, sondern vielmehr aus den Konsequenzen, die du durch dein Lernen erwartest. Es geht um eine Note, um den Fortschritt im Studium. Hierbei sprechen wir von extrinsischer Motivation. Dein Interesse liegt eigentlich woanders und so fehlt dir die Freude für die eigentliche Sache. Die Konzentration ist geringer, als bei der intrisischen Motivation.
 

Intrinsische Motivaion => Ich tue eine Sache, um ihrer selbst Willen.
Extrinsische Motivation => Ich tue eine Sache, weil ich Konsequenzen daraus erwarte.

 

Beispiele für intrinsische Motivation: Ich habe etwas geleistet. Oder: Ich will das wissen. Beispiele für extrinsische Motivation: Bringt mir Geld. Oder: Ich Ich möchte Lob.

Abbildung: Intrinsische und Extrinsische Motivation (aus: Digitale Kompetenz & Selbstmanagement, Obexer 2019)

 

blue overview   Konzentration

Sind wir extrinsisch motiviert oder fehlt uns gänzlich die Motivation, so hat dies Auswirkungen auf unsere Konzentration. Ebenso wie Nervosität, Müdigkeit oder Gedanken, die uns abschweifen lassen. Hier sprechen wir von innerer Konzentrationsstörung.
Lassen wir uns aber von unserem Umfeld ablenken wie z. B. durch Medien oder weil es zu laut ist oder zu leise, der Sitzplatz unbequem ist oder der Raum zu warm, dann liegt eine äußere Konzentrationsstörung vor.

Nur wenn wir die Störfaktoren ausschließen, ist eine gute Konzentration möglich. Im Folgenden erfährst du 10 einfache Tipps, wie du deine Konzentration fördern kannst:

  • Ausreichend schlafen
  • Handy ausschalten oder auf lautlos
  • Für ausreichendes (Tages)Licht sorgen
  • Aufgeräumter Arbeitsplatz
  • Stay Focused - Behalte deine Lernziele im Blick
  • Wechselnde Sitz- und Stehpositionen
  • Bewegungspausen machen
  • Lüften - frische Luft versorgt das Gehirn mit Sauerstoff
  • Ruhige Umgebung oder Konzentrationsmusik
  • Den Blickwinkel auf das Thema verändern und die intrinsische Motivation fördern

 

Zeit- und Stressmanagement

 

 

Zeitmanagement ist ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Lernen, gerade wenn verschiedene Veranstaltungen, Prioritäten und Aufgaben über mehrere Lehrveranstaltungen hinweg bewältigt werden sollen. Nur wer sich selbst organisiert, kann auch erfolgreich studieren. 


Zunächst einmal hier einige wichtige erste Schritte:

   Ziele und Deadlines definieren


  • Schreibe dir auf, was du alles zu erledigen hast, und bis wann du die Aufgaben fertigstellen musst.
  • Versuche, so gut wie möglich abzuschätzen, wie lange du für jede Aufgabe brauchen wirst, und lege eventuell Meilensteine bzw. Zwischenergebnisse fest.
  • Wenn du in Gruppen arbeitest, mache das gleiche im Team für die zu erledigenden Aufgaben. 

 

   Priorisieren


Erfolgreiches Zeitmanagement heißt, dass du Wichtiges vom Unwesentlichen trennen kannst. Dazu kann dir eine sehr einfache Strategie helfen, die Eisenhower Methode. Schaue dir das Video unten an, vielleicht hilft dir dieser einfache Weg, Wichtiges von nicht so Wichtigem zu trennen und damit effizienter zu arbeiten. 

 

   Aufschieberitis (Prokrastination) vermeiden


Prokrastination (Aufschieberitis) ist ein Phänomen, mit dem sich die meisten von uns herumschlagen. Gerade beim online Lernen sind die Versuchungen der Ablenkung z. B. durch soziale Medien, zielloses Surfen, eMails, etc.  sehr groß. Versuche, dich dagegen zu wappnen, indem du

  • dir der Gefahr bewusst wirst
  • dir ein paar Tricks überlegst, wie du dich selbst (oder deinen "inneren Faulpelz") überlisten kannst. Im folgenden Artikel findest du eine ganze Reihe solcher Tipps: https://karrierebibel.de/prokrastination/ 

 

Auf die Gesundheit achten


Unser wichtigstes Gut ist unsere Gesundheit, daher ist es wichtig, auch beim online Lernen darauf zu achten. Berücksichtige besonders:

  • PAUSEN einlegen, sowohl längere Pausen zur Erholung generell, als auch kurze Bildschirmpausen, damit sich deine Augen regenerieren können. Dabei weit in die Ferne blicken, das Zimmer lüften, etwas trinken, und sich ein wenig strecken und bewegen. 
  • SPORT und BEWEGUNG - auch wenn du deine Wohnung nicht so oft verlassen kannst oder willst, stelle sicher, dass du deinem Körper genügend Bewegung zukommen lässt. Sei kreativ - im App Store und auf YouTube findest du viele Angebote zu Aerobic, Yoga, usw., die du alle auch auf kleinem Raum machen kannst. Steige Treppen, mache Liegestützen oder laufe auf der Stelle. Bewegung tut dir körperlich und mental gut und ist ein wichtiger Aspekt in der Bewältigung von Stress jeder Art.  
  • GENÜGEND SCHLAF ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen, ebenso wie
  • GESUNDE ERNÄHRUNG. Esse am besten bunt! Gemüse, Obst und Milchprodukte helfen auch deinen Gehirnzellen und geben dir die Energie, die du brauchst.
     

blue readings   Weiterführende Informationen


Die sieben häufigsten Zeitmanagement - Sünden

Leitfaden zum Selbst- und Zeitmanagement

Information der Arbeiterkammer zum Thema Bildschirmarbeit und Gesundheit

Center for Online Education: Student Health and Wellness Guide

Multimodale Lernstrategien

Du hast vielleicht schon einmal davon gehört, dass viele Menschen einen visuellen Lernstil haben, also am leichtesten durch sehen (lesen, Bilder anschauen, etc.) lernen. Anderen wiederum liegt es mehr, Gehörtes (Audiaufnahme, Vorlesung, etc. ) zu behalten, während wieder andere über haptische Erfahrungen (d.h. das Anfassen) am besten lernen. Diese sensorische Unterscheidung ist zwar in der Literatur recht umstritten, du kannst dir aber dennoch überlegen, wie das bei dir aussieht. Durch welche Sinneskanäle nimmst du Information am besten auf?

Menschen lernen alle auf unterschiedliche Art und Weise und jede:r von uns hat individuelle Präferenzen, welche sich nicht immer auf eine bestimmte Lernmethode beschränken lässt. Genau hier setzt das VARK-Modell an. Es beschreibt Lernpräferenzen in vier Bereichen: visuell, auditiv, lesen/schreiben und kinästhetisch. Multimodales Lernen bedeutet also, dass Informationen über mehrere Sinneskanäle gleichzeitig aufgenommen werden – also nicht nur durch Lesen oder Zuhören, sondern durch eine Kombination aus verschiedenen Formen. Durch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Sinne können Informationen besser verknüpft und langfristig im Gedächtnis gespeichert werden.

 

Für das Studium bedeutet das konkret: Erfolgreiches Lernen entsteht oft durch die gezielte Kombination verschiedener Methoden. Beispielsweise kann ein Thema zunächst gelesen, anschließend in einer Grafik visualisiert, in einer Gruppe diskutiert und schließlich praktisch angewendet werden. Solche vielfältigen Zugänge fördern ein tieferes Verständnis und erleichtern den Transfer von Wissen in neue Kontexte.

 


 

Wie lernst du am besten? Mache HIER den Test und erfahre mehr über deine persönlichen Präferenzen beim Lernen!

Dies wird dir helfen, deine Präferenzen für die unterschiedlichen Lernmethoden zu erkennen um diese anschließend gezielter einzusetzen.

 

blue multimedia Beispiel: Lernen mit Videos

Ein besonders anschauliches Beispiel für multimodales Lernen ist das Lernen mit Videos. Durch die Kombination von visuellen und auditiven Elementen werden mehrere Sinneskanäle gleichzeitig angesprochen, was das Verständnis und die Merkfähigkeit verbessert. 

  • Das Gehirn zeigt bei multimodalem Lernen mit visuell-akustischen Stimuli sogenannte Kreuzmodalantworten, z. B. visuelle Hirnregionen, die auch auf auditiv gelernte Reize reagieren. Solche Reaktionen treten früh auf (innerhalb von 35-100 ms) und fördern so die Verarbeitung und das Erkennen.
  • Es steigt die funktionelle Kopplung zwischen verschiedenen sensorischen Gehirnregionen, etwa zwischen visuellen und auditorischen Arealen, was das Abrufen von Wissen erleichtert.

Lehrvideos sollten demnach nicht nur visuelle, sondern auch akustische und wenn möglich motorische Komponenten, z. B. durch eingeblendete Gesten oder interaktive Elemente, nutzen, um Lernziele besser zu erreichen. Vorsicht: Sehr kurze Videos (v. a. im Stil von Tiktok oder Instagram) können Lernen erschweren.

Tipp: Wenn du das nächste Mal beim Lernen etwas nicht gut verstehst, probiere es doch mal mit einem Erklärvideo auf YouTube aus.  

 

 

blue readings Quellen und weiterführende Literatur 

Mathias, B., & Von Kriegstein, K. (2023). Enriched learning: Behavior, brain, and computation. Trends in Cognitive Sciences, 27(1), 81–97. https://doi.org/10.1016/j.tics.2022.10.007
VARK Website: https://vark-learn.com/

Wie anfangen?

   Setze dir realistische Ziele


Vor Lernbeginn ist es wichtig, sich realistische Ziele bei der Einteilung des Lernstoffes zu setzen. Konzentriere dich dann auf diese spezifischen Ziele und überprüfe diese unmittelbar nach der Lerneinheit. So kannst du sicherstellen, ob du das Lernziel erreicht hast. Die Einteilung in kleine "Lernhäppchen" hilft zudem dabei motiviert zu bleiben und aus einer vermeintlich unüberschaubaren Menge an Inhalten verdaubare Stückchen zu machen.

  • Identifiziere deine Lernziele, indem du sie aufschreibst.
  • Setze dir Deadlines für jedes Ziel. Bis zu welchem Datum willst du das Kapitel XY gelernt haben?

 

   Plane die Lernzeiten


Die To-Do Listen sind lang und die Terminkalender voll. Um dem Lernen genügend Raum zu geben, ist es wichtig, konkrete Lernzeiten zu planen.

  • Erstelle dir einen Stundenplan, in dem du alle Termine, bei denen du anwesend sein musst (z.B. Webinare, online Gruppentreffen, usw.) einträgst. Dazu kannst du einen digitalen Kalender (z. B. Outlook, Google Calendar, etc.) verwenden oder auch den Kalender in Sakai. 
  • Lege nun fixe Lernzeiten fest, die du für die Aufgaben in den einzelnen Lehrveranstaltungen benötigst. Dazu brauchst du eine gute Übersicht aller Aufgaben und Abgabetermine und eine realistische Einschätzung, wie lange du für die jeweilige Aufgabe brauchst. 
  • Stelle sicher, dass du auch Pausen einplanst. Es ist besser, kürzere Lernblöcke zu planen und dann eine kurze Pause zu machen anstatt eine sehr lange Lernphase zu planen und dann zu scheitern. Plane dir auf jeden Fall Pausen fürs Essen, für Freizeitaktivitäten und für den sozialen Austausch (auch wenn virtuell) ein. 
  • Belohne dich selbst! Ein kurzer Spaziergang im Freien, eine Kaffeepause oder ein Treffen mit Freunden - auch dafür muss Platz sein. Gönne dir zwischendurch eine kleine Belohnung, denn so bleibst du motiviert.

 

   Lerntipps


  • Starte ausgeschlafen in die Lernphase.
  • Behalte deine Lernziele im Blick.
  • Suche dir deinen idealen Lernort, an dem du ungestört bist.
  • Bleibe fokussiert und lasse dich nicht ablenken.
  • Mache regelmäßige Lernpausen.
  • Tausche dich in der Gruppe aus, so erkennst du, ob du den Stoff verstanden hast und verankerst ihn zugleich.
  • Belohne dich für deine erreichten Lernziele.

 

   Viel Stoff, wenig Zeit? Tipps für einen guten Lernplan

blue tools    Learning Tools - welches passt zu deinem Lernstil?

Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien (Papier, Stift, Tablet, Internet, etc.) ist ein mutlimediales, interaktives und mobiles Lernen möglich. Damit kann jede und jeder das passende Tool für den eigenen Lernstil wählen.

 

Podcasts 

 

Du merkst dir Dinge besonders gut, wenn du sie hörst? Dann könnte dieses Tool etwas für dich sein. Podcasts sind Audio- und/oder Videodateien, die über das Internet verbreitet werden. Viele Podcaster:innen stellen ihre Dateien kostenlos zur Verfügung. Dabei lassen sich zu beinahe allen Themen auch entsprechende, qualitativ hochwertige Podcasts finden. Mit dem Download etwa auf das Smartphone kannst du die Inhalte jederzeit abrufen und z. B. bei einem Spaziergang oder der Hausarbeit anhören.
 

YouTube


Du lernst gut, wenn du Dinge siehst und hörst? Youtube oder auch Vimeo sind Videoportale, auf welchen Inhalte hochgeladen und angeschaut werden können. Hier findest du eine Vielzahl an Erklärvideos, die dich dabei unterstützen, komplexe Inhalte besser zu verstehen und sich "ein Bild" von dem Lernstoff zu machen.

 

MOOCs

 

MOOCs (Massive Open Online Courses) sind offen zugängliche Lernangebote, welche von rennomierten Hochschulen entwickelt und über eine Reihe von Plattformen angeboten werden. Es gibt Kurse zu den verschiedensten Themen, welche zum Teil kostenlos genutzt werden können. Vielleicht ist auch ein Kurs zu deinem Thema dabei? Die wichtigsten Plattformen sind Coursera, EdX, FutureLearn, Udacity und im deutschsprachigen Raum auch iMoox.

Mitschriften

 

Du lernst am liebsten von deiner eigenen Mitschrift? Du schreibst Dinge auf, um sie dir zu merken? Dann liegt deine Präferenz womöglich im visuellen Bereich. Hier ist es besonders wichtig, während der Vorlesung auf eine gute Mitschrift zu achten. Die Worte der Vortragenden bleiben dir vielleicht nicht so gut im Gedächtnis, aber wenn du das Geschriebene siehst, wird es dir wieder in Erinnerung gerufen. Eine gute Mitschrift ist eine Kunst für sich und eine grundlegende Arbeitstechnik im Studium.

Karteikarten    

 

Wenn du an Karteikarten denkst, fällt dir als erstes das Vokabellernen ein? Karteikarten lassen sich sehr vielseitig einsetzen und eignen sich auch hervorragend, um Inhalte aus den unterschiedlichsten Studienfächern zu lernen. Dabei kannst du sowohl mit analogem (Papier) als auch mit digitalen Karteikarten, z. B. gesammelt in einer App auf dem Smartphone, arbeiten. Bei Tools wie "StudySmarter" kannst du die Karten nach belieben gestalten und Kategorien für den Wissenstand vergeben (unklar, unsicher, verstanden). Die Lernfortschrittsanzeige hilft dir, dein Lernziel immer im Blick zu behalten.

TED Talks

 

TED Talks sind kurze, inspirierende Präsentationen, die von Expert:innen, Denker:innen und Visionär:innen aus verschiedenen Fachbereichen gehalten werden. Sie zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, komplexe Ideen auf verständliche und fesselnde Weise zu vermitteln. Als hervorragendes Lernwerkzeug bieten TED Talks eine einzigartige Gelegenheit, neues Wissen zu erlangen und sich auf eine unterhaltsame Art und Weise inspirieren zu lassen. Ihre Vielfalt an Themen und Vortragenden ermöglicht es Studierenden, ihr Lerninteresse zu wecken und ihr Verständnis in verschiedenen Bereichen zu vertiefen.

 


blue exerciseDie Mitschrift - eine grundlegende Arbeitstechnik im Studium

Ein großer Teil der Wissensvermittlung im Studium besteht aus Vorlesungen und Seminaren. Neben dem Skriptum, welches du unter Umständen von den Dozierenden erhältst, ist deine persönliche Mitschrift besonders wichtig. Dies verlangt von dir aktives Zuhören und Mitdenken, aber auch überdenken und strukturieren des Gehörten und Gesehenen. Eine gute Mitschrift stellt deine Lerngrundlage dar und ist damit auch ausschlagebend für deinen Erfolg bei Prüfungen.

 

Vorbereitung

  • Komme informiert und interessiert in die Vorlesung. Was weißt du schon zu dem Thema? Aktiviere dein Vorwissen, um daran anknüpfen zu können.
  • Definiere dir dein Lernziel.
  • Stellen die Vortragenden Skripte oder Unterlagen zur Verfügung? Wenn ja, nutze diese Ressource für deine Anmerkungen.
  • Überlege dir, in welcher Form du mitschreiben möchtest - z. B. handschriftlich oder / und digital, Tablet, PC, Heft oder Block. Hier gibt es kein richtig und falsch und du kannst die Methode verwenden, die dir am besten liegt bzw. zur Vorlesungsart passt. Du schreibst in Hyroglyphen und kannst deine Mitschrift selbst nicht mehr lesen? Dann ist es wohl besser, auf eine digitale Mitschrift umzusteigen.
  • Erstelle eine Vorlage mit Datum, Seitenzahl, Überschrift etc. für deine Mitschriften. Dies hilft dir, später den Überblick zu behalten.
  • Plane bei deinen Mitschriften auf Papier Raum für die Nachbearbeitung und Ergänzungen ein.
     

Mitschrift

  • Achte auf die Abgrenzung zwischen eigenen Anmerkungen und dem Vortrag selbst.
  • Notiere dir nur das Wesentliche! Versuche nicht, jedes gesprochene Wort zu notieren. Halte nur die Hauptaussagen fest. Dazu gehören auch Erklärungen / Folgen / Ursachen der Kernaussagen sowie Formeln / Daten.
  • Dein/e Vortragende/r spricht in verschachtelten Sätzen oder schweift ab? Notiere dir nur die Schlagwörter -  du wirst dich später an die Zusammenhänge erinnern.
  • Bleibe bei deinem Sprachstil. Versuche, das Gesagte mit eigenen Worten wiederzugeben.
  • Verwende Abkürzungen und Hinweiszeichen, um deine Schreibarbeiten zu verringern. Auch Symbole wie Pfeile, Rufezeichen, Gleichheitszeichen helfen dabei, Beziehungen herzustellen und Zusammenhänge aufzuzeigen.
  • Rechtschreibung und Grammatik kannst du erstmal ignorieren. Hierfür ist bei der Nachbereitung noch Zeit.
     

Nachbereitung

  • Die Nachbereitung verbessert nicht nur die Qualität deiner Mitschrift, sie dient dir auch als erste Wiederholung und somit der Verankerung des Inhaltes.
  • Lese deine Mitschrift aufmerksam durch. Ist alles verständlich? Gibt es Unklarheiten oder Fragen?
  • Ergänze Informationen und hebe wichtige Aussagen farblich hervor.
  • Notiere dir am Rand Schlagworte zum Inhalt - dies hilft dir später beim Lernen.
  • Streiche Unwichtiges raus bzw. lösche es.
  • Bevorzugst du visuelle Lernmethoden, dann erstelle dir eine Mind Map zur Lehrveranstaltung.

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Digital Badges

Digital Badges

Das MCI bietet allen MCI-Studierenden, die durch außerschulische Aktivitäten Erfahrungen und Zusatzqualifikationen gesammelt haben, Badges an. Es können Badges nach Vorlieben, persönlichen Interessen und individuellen Karriereplänen ausgewählt werden. So können einzigartige Karriereportfolios für zukünftige Bewerbungen zusammengestellt werden. Darüber hinaus bietet das Badge-Programm die Möglichkeit,  digitale Fähigkeiten zu verbessern, und lehrt, Verantwortung für lebenslanges Lernen zu übernehmen.

Mehr Informationen findest du hier!

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